Heizkörper, Fußbodenheizung, Handtuchheizung

Heizkörper

Wenn Sie sich mit der Modernisierung Ihres Zuhauses beschäftigen und auch über den Austausch Ihrer Heizungsanlage nachdenken, vergessen Sie die Heizkörper nicht. Oft sind diese schon seit vielen Jahren im Einsatz und sehen nicht mehr zeitgemäß aus. Dazu kommt noch eine veralterte Technik, die mit Energie nicht gerade sparsam umgeht. Manch alter Heizkörper birgt sogar eine böse Überraschung. Ein Durchrosten ist nicht auszuschließen.

Gerade wenn Sie renovieren oder neu gebaut haben, machen Sie sich Gedanken über alles Mögliche: Passen die Vorhänge zum Teppich, wo werden die Lampen hängen und wo die Bilder? Und welchen Anspruch stellen Sie an Ihre neuen Heizkörper? Schließlich sind Sie in den meisten Fällen gut sichtbar und tragen so zur Optik Ihrer Räume wesentlich bei. Gut, dass es formschöne Heizkörper gibt. Diese sorgen nicht nur für ein behagliches Wohnklima, sondern sehen dabei auch noch gut aus und passen ich Ihrem Wohndesign mühelos an.

Anfänglich waren vor allem Heizkörper aus Grauguss gebräuchlich, diese hatten verglichen mit den heutzutage eingesetzten modernen Flachheizkörpern eine weitaus geringere Oberfläche, sowie eine sehr hohe Eigenmasse, waren dafür jedoch sehr korrosionsbeständig.
Kennzeichnend für die aktuell gängigsten Bauformen ist die gerippte Konstruktion aus kaltverformten und rollgeschweisste Stahlblechen, dadurch werden große Oberflächen erzielt.
Die so hergestellten Heizkörper werden lackiert oder pulverbeschichtet.
Daneben werden vermehrt auch Heizkörper aus Stahlrohr eingesetzt, speziell im Sanitärbereich wird diese Bauform aus praktischen (Handtuchheizkörper) und ästhetischen
Gründen eingesetzt. Aktuelle Heizkörper sind in verschiedensten Ausführungen (Art der Anschlüsse, Länge, Breite) und auch Farben erhältlich und nach erfolgreicher Montage sofort einsatzfähig.

Fußbodenheizung

Eine clevere Kombination: wohlige Wärme für den absoluten Wohnkomfort und gleichzeitiges Einsparen von unnötigen Heizkosten durch eine perfekte Dämmung. Die alles bietet die Fußbodenheizung. Vergessen Sie kalte Fliesen & Co. Und genießen Sie die angenehme Wärme unter Ihren Füßen.

Fußbodenheizung - Verlegemöglichkeiten

Trockensysteme

Beim Trockensystem befinden sich die Rohre unterhalb des Heizestrichs. Die Befestigung erfolgt dort in Noppenplatten oder der Trägerdämmung, die mit Nuten und Wärmeleitlamellen ausgestattet ist. Die Wärmeleitlamellen sollen der besseren Wärmeverteilung dienen. Das Trockensystem eignet sich für niedrige Fußbodenaufbauten und
hat ein geringes Gewicht. Es wird vorwiegend in der Gebäudemodernisierung eingesetzt.

Nasssysteme

Beim Nasssystem gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten, um das Rohr im Estrich zu fixieren:

  • die Rohre werden auf Trägermatten aus Stahl mit Clipsen befestigt
  • die Rohre werden mit Tackernadeln auf einer Trägerdämmung befestigt
  • die Rohre werden in einer Noppenplatte befestigt

    Warmwasserverteilung

    Bei beiden Systemen wird zur Wärmeverteilung ein Heizkreisverteiler benötigt. Alle Heizkreise (Rohrleitungsschleifen) werden jeweils mit einem Vorlauf und Rücklauf an den Heizkreisverteiler mittels Klemmverschraubungen angeschlossen. Mit dem Heizkreisverteiler kann jeder einzelne Heizkreis mittels eines Ventils hydraulisch abgeglichen werden. Der hydraulische Abgleich ist erforderlich, da die einzelnen Bauteile der Fußbodenheizung (z. B. Heizkreisverteiler, Rohrkreise etc.) verschieden hohe Strömungswiderstände erzeugen. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung ist nur mit gleich hohen Strömungen in allen Heizkreisen möglich. Durch in den Heizkreisverteiler integrierten Durchflussmengenmessern kann der Volumenstrom optisch sichtbar gemacht werden (in Liter pro Minute). Die Energiezufuhr wird mit Thermostaten (Raumregler), deren Temperaturfühler im Heizbereich (z. B. Wohnraum) montiert werden, geregelt. Der Thermostat gibt ein elektrisches Signal an den Stellmotor, der dann das entsprechende Ventil am Heizkreisverteiler öffnet bzw. schließt.

    Verschnittfreie und schnelle Montage.

    Die stabile Konstruktion des Noppenfoliensystems erlaubt die Auslegung auf einer bauseitigen Wärme- und Trittschalldämmung. Die schnelle Verlegung ist durch das leichte Übereinanderdrücken der einzelnen Platten möglich.


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